Breitblättrige und Schmalblättrige Lorbeerrose braucht eine torfhaltige, saure und humusreiche Erde

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Breitblättrige und Schmalblättrige Lorbeerrose braucht eine torfhaltige, saure und humusreiche Erde Heidepflanzen Breitblättrige und Schmalblättrige Lorbeerrose braucht eine torfhaltige, saure und humusreiche Erde Heidepflanzen Die Lorbeerrosen Kalmia stammen in der Mehrzahl aus Nordamerika. Eine Art ist in Kuba zuhause, 2 Arten in Eurasien. Es sind mittelgroße Sträucher, Kalmia latifolia, die Breitblättrige Lorbeerrose kann auch Baumstärke erreichen. Bis auf eine Art behalten alle ihre Blätter, sind also wintergrün. Sie haben einfach, glattrandige Blätter mit Blattspreite und Stiel.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig und haben eine doppelte Blütenhülle. Die Kelchblätter der Blüte sind verwachsen, die fünf Kronblätter bilden eine Glocke. Die Blüetn sind zunächst dunkel-rosa und hellen im Laufe der Blütenzeit allmählich auf.

Die Kapselfrüchte sind kugelförmig mit 100 und mehr Samen. In den Laubblättern enthalten beide Arten einen Giftstoff, das Acetylandromedol, welches neben allergischen Reaktionen Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, in schweren Fällen Atemlähmung bis zum Tod verursachen kann.

Die Schmalblättrige Lorbeerrose Kalmia angustifolia kommt mit zwei Unterarten in Nordamerika vor.

Kalmia latifolia, die Breitblättrige Lorbeerrose, stammt ebenfalls aus Nordamerika, ist dort weit verbreitet und kommt noch in Höhenlagen von 1.900m ü. NN vor. Als Zierpflanze im Garten werden die beiden Arten meist nicht höher als 1m.

Allein von Kalmia latifolia gibt es inzwischen mehr als 80 Kultursorten. Die beiden Kalmia-Arten passen optisch sehr gut zu Rhododendren und Azaleen und haben ähnliche Bodenansprüche. Sie brauchen eine torfhaltige, saure und humusreiche Erde, die nicht austrocknen darf – also am besten den Boden mit einer Mulchschicht bedecken.

Sie sind auch etwas empfindlich gegen Wind und sollten daher möglichst einen windgeschützten, warmen Platz bekommen. Sie blühen meist nach den Rhododendren und ergänzen sich daher gut. Die Kalmia-Arten werden in Europa noch selten im Garten als Zierpflanzen gepflegt, da die Vermehrung in vitro (im Reagenzglas) recht aufwendig ist und Kalmia deswegen noch ziemlich teuer sind.

Foto:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kalmia_latifolia_Japan.JPG?uselang=de
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93/Kalmia_angustifolia_Rubra.jpg
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