Ballonblume – ist empfindlich gegen Feuchtigkeit und Bodenfrost

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Ballonblume – ist empfindlich gegen Feuchtigkeit und Bodenfrost Gartenstauden

Ballonblume mit violettfarbener Blüte

Die Ballonblume Platycodon grandiflorus (syn. Campanula grandiflora) hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in China, Ostsibirien, der Mongolei, Korea und Japan. Dort besiedelt sie Trockenrasen und lichte Wälder mit steinreichen Böden. Sie wird jedoch auch auf anderen Kontinenten als Zierpflanze kultiviert und ist bereits an vielen Orten verwildert. Weitere Namen für sie sind Großblumige Breitglocke oder Chinesische Glockenblume. In China und Korea wird die Wurzel der Ballonblume als Mittel zur Stimulierung des Immunsystems und gegen Krebsleiden eingesetzt. Es gibt eine ganze Reihe Kultursorten. Darunter sind auch halb-gefüllte Sorten. Das Farbspektrum der Blüten reicht von rosarot, rot, weiß bis blau-violett.

Eigenschaften

Die Ballonblume ist eine mehrjährige, nicht verholzende Staude, die bis zu 70 cm in die Höhe wächst. Die Stängel wachsen aufrecht und verzweigen sich. Sie bildet dicke, rübenförmige Pfahlwurzeln. Die blaugrünen Laubblätter stehen gegen- bis quirlständig um den Stängel. Sie sind lanzettartig bis eiförmig und mit einem gezähnten Rand versehen.

Ab Juni erscheint die blasig bis ballonförmig aufgetriebene Blütenknospe. Die blauviolette Einzelblüte steht am Ende des Stängels. Die Blütenkrone kann einen Durchmesser von bis zu 8 cm erreichen. Sie blüht im Zeitraum zwischen Juni oder Juli bis September.

Ballonblume anpflanzen und pflegen

Im Garten bekommt die Zierpflanze einen halbschattigen Platz im Vordergrund eines Staudenbeetes mit einem nährstoffreichen, aber nicht allzu frischen Boden. Die Ballonblume ist empfindlich gegen Feuchtigkeit und Bodenfrost. Da sie nur bedingt winterhart ist, ist eine Abdeckung mit Reisig als Frostschutz zu empfehlen. Andererseits muss man die Ballonblume bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gießen. Die abgestorbenen Stängel kann man im Herbst bis zum Boden zurückschneiden.

Die Ballonblume wird im Frühjahr ausgesät. Sie lässt sich nach ca. drei Jahren durch Teilung vegetativ vermehren. 

Bildquelle:

Kurt Stüber, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported


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