Erdmaus

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Erdmaus Wühlmaus Erdmaus Microtus agrestis (Arvicolinae)
die Erdmaus ist nur vom Fachmann sicher von der Feldmaus oder Rötelmaus zu unterscheiden. Sie bleibt jedoch kleiner als die Feldmaus. Ihre Ohrmuscheln sind im Gegensatz zur Feldmaus nur von wenigen, aber langen Haaren besetzt. Das Fell ist etwas dunkler und hat längere Haare als die Feldmaus. Auch die Feldmaus bevorzugt offenes Gelände wie Gärten, Parks und Felder, Waldlichtungen, sucht aber auch Hecken und feuchte Uferstreifen an Gewässern auf. Die Erdmaus legt unterirdische Gangsysteme an. In feuchtem Gelände baut sie aber auch ihre Nestmulden in dichten Gras- und Seggenhorsten.

Schäden
die unterirdischen Gangsysteme ähneln denen der Feldmaus, sie werden jedoch unter dem Schutz von Hecken und Büschen angelegt. Der Verlauf des verzweigten Gangsystem ist auch an der Oberfläche gut durch die aufgewölbten Gras- und Moostunnel zu erkennen. Reviergrenzen werden mit Hilfe von abgesetzten Kothäufchen und angeknabberten Halmen markiert. Das Nahrungsspektrum reicht von Graswurzeln, Pflanzenknollen bis zu Samenkörnern, im Winter nagen sie auch die Rinde von Bäumen an.  Die dabei entstehenden Schäden an der Grasnarbe können ähnlich hoch sein wie bei der Feldmaus.

Bild Quelle
Photo: Manuel R., Creative Commons License Attr.-Share Alike
9.0 Unported
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Microtus_agrestis.JPG?uselang=de

Maßnahmen —> Wühlmäuse


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