Der Maulwurf

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Der Maulwurf Maulwurf Europäischer Maulwurf  Talpa europaea (Familie Maulwürfe)
Maulwürfe vertilgen Schnecken, Würmer, Engerlinge und andere, unterirdisch lebende Insektenlarven und sind daher eher nützlich, als schädlich. Auch wenn für den Gartenbesitzer die Maulwurfshügel, die in regelmäßigen Abständen  aufgeworfen werden, ein Ärgernis sind: Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Sie dürfen vertrieben, aber nicht getötet werden. Nur immer wieder die Maulwurfshügel einzuebnen, wird auf die Dauer kaum etwas nützen.
Die Vorderfüße des Maulwurfs sind zu optimalen Grabschaufeln umgebildet. Damit wühlen sie sich durch lockeres Erdreich, flache, steinige oder feuchte Böden werden dagegen gemieden. Maulwürfe aber auch erstaunlich klettern und sogar schwimmen. Die Gangsysteme können eine Gesamtlänge von 150 m erreichen. Der eigentliche Bau mit dem Nest für die Jungen liegt 50 cm tief unter der Erde. In der Nähe wird für den Winter ein Vorratslager unter einem besonders hohen Maulwurfshügel angelegt.
Die Maulwurfshügel unterscheiden sich in ihrer regelmäßigen Kegelform und der Höhe deutlich von den unregelmäßigen und flacheren Erdhaufen der Wühlmäuse.

Maßnahmen
In Deutschland dürfen Maulwürfe nicht getötet werden, auch die aktive Umsiedlung ist nicht erlaubt. Man kann die Maulwürfe nur passiv vergrämen durch störende Geruchsstoffe. zum Beispiel mit Terpentin oder Carbid getränkte Lappen, und damit zum Auswandern aus dem eigenen Garten veranlassen. Im Handel gibt es auch Fertigpräparate wie Maulwurf-Frei der Firma Celaflor®, die in den Boden eingegraben werden.

Bild Quelle
Photo: Stefan Didam, Creative Commons License Attr.-Share Alike 9.0 Unported


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