Himbeermosaikvirus

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Das Himbeermosaikvirus – ein Komplex aus vier verschiedenen Virusstämmen – erzeugt mosaikartig verteilte gelbe Flecken auf den Blättern. Die gelben Flecken entstehen durch Chlorosen, d.h. das Blattgrün Chlorophyll wird zerstört. Dabei können auch die Blattadern vergilben. Das Wachstum der Ruten lässt nach und die Ernte kann um bis zu 70% geringer ausfallen. Die Symptome haben ähnlich mit den Schäden, die die Himbeerblattmilbe Phyllocoptes gracilis anrichten kann. Mögliche Überträger sind die Große und die Kleine Himbeerblattlaus (Amphorophora idaei und Aphis idaei). Daher ist es wichtig, diese Blattläuse zu bekämpfen, denn es gibt keine direkten chemischen Wirkstoffe, die gegen das Himbeermosaikvirus eingesetzt werden könnten. Es gibt Himbeersorte, die von den genannten Blattlausarten gemieden werden.
Es gibt einige gegenüber dem Himbeermosaikvirus resistente Himbeersorten wie die späte Autumn-Bliss, die zusammen mit der gelbe Sorte Golden Bliss ursprünglich in Schottland herausgezüchtet worden ist.


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