Dürrfleckenkrankheit der Tomaten

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Erreger der Dürrfleckenkrankenheit ist der Schimmelpilz Alternaria solani,
der zu der Gruppe der etwa 40 Arten der Schwärzepilze gerechnet wird.
Diese Pilze vermehren sich ausschließlich ungeschlechtlich durch
sogenannte Konidien. Alternaria solani befällt neben der
Tomate auch andere Nachtschattengewächse, darunter die Kartoffel. Die
Pilzsporen werden von den Konidien entlassen und mit dem Wind
verbreitet. Der Pilz kann den Winter im Boden oder an zurückgelassenen
Pflanzstäben überdauern.

Schäden
Ein erstes
Schadensbild der Dürrfleckenkrankheit wird mit grauen bis braunen
Flecken sichtbar, die von einem helleren Rand umgeben sind und sich
zwischen den Blattadern ausbreiten. Dadurch nehmen diese Flecken eine
runde, ovale oder längliche Form an. Nicht nur die Blätter, auch die
Blattstiele, Stängel und Blüten können betroffen sein. An den Früchten
bilden sich dunkle, konzentrische Ringe, die zur Fleckenmitte hin
eingesunken sind. Die dadurch ausgelöste Weichfäule beginnt im Bereich
der Kelchblättchen.
Stärker geschädigte Blätter rollen sich ein und fallen ab, die Tomatenfrüchte verfaulen.

Maßnahmen
Es gilt einige Regeln zur Vorbeugung zu beachten:

  • Tomaten sollten nicht in Nachbarschaft zu Kartoffeln gepflanzt werden.
  • Bei
    der Fruchtfolge im Jahreswechsel ist darauf zu achten, dass nicht
    Nachtschattengewächs auf Nachtschattengewächs folgt, also z.B.
    Kartoffeln auf Tomaten.
  • Die Pflanzen sollten nur im Wurzelbereich gegossen, aber nicht von oben berieselt werden.
  • Nach der Tomatenernte müssen auch die Pflanzstäbe entfernt und vor dem nächsten Einsatz gründlich gereinigt werden.

Zur
Stärkung der Widerstandskraft kann mit Naturen Pilzspritzmittel
gespritzt oder besser gegossen werden. Im Übrigen können gegen die
Dürrfleckenkrankheit die gleichen Mittel angewendet werden wie bei der ->Kraut- und Braunfäule der Tomate.


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