Rhododendronnetzwanze

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Rhododendronnetzwanze Wanzen Rhododendronnetzwanzen Stephanitis rhodendri und S. oberti (Familie Netzwanzen)
In Mitteleuropa gibt es inzwischen 2 Arten von Rhododendronnetzwanzen: Stephanitis rhododendri stammt ursprünglich aus Nordamerika. Die zweite Art, Stephanitis oberti wurde über Japan nach Europa eingeschleppt. Beide Arten unterscheiden sich aber kaum in ihrer Lebensweise und in den Schäden, die sie an Rhododendren und Azaleen anrichten.

Es gibt nur jeweils eine Generation. Bevorzugt werden warme, trockene Areale. Der befall mit Rhododendronnetzwanzen wird zunächst ain einzelnen Sprenkeln auf den Blättern sichtbar, erst an der Hauptblattachse, später dann über die ganze Blattspreite hin. Stark befallene Blätter rollen sich schließlich ein und fallen ab.

Die Larven sind nur 1 bis 2 mm groß und halten sich überwiegend auf der Blattunterseite auf. Sie sind flügellos. Die Junglarven sind hell, ältere Stadien dunkler gefärbt.

Im Spätsommer legen die Weibchen die Eier mit ihrer Legeröhre in das Blattgewebe nahe der Hauptader und decken die Einstichstelle mit einem Überzug ihres Kotes ab. Zur Eiablage werden dabei vor allem junge Blätter angeflogen. Rhodendron-Arten mit behaarten Blattunterseiten werden dagegen eher gemieden.

Die Rhododendronetzwanzen haben einen relativ begrenzten Aktionsradius. Ein Befall mit diesen Wanzen, rechtzeitig entdeckt, kann daher recht erfolgreich bekämpft werden. Dazu stehen eine reihe von Insektiziden zur Verfügung mit den Wirkstoffen Rapsöl, Pyrethrine, Acetamiprid  oder Thiacloprid.


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