Schilfzünsler

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Breitflügeliger Schilfzünsler    Chilo phragmitellus (Familie Zünsler Pyralidae)
Raupen und Falter des Schilfzünsler besiedeln ähnliche Lebensräume wie der Seerosenzünsler. Die kleinen Falter haben eine hellbraun-graue Grundfärbung mit eier ausgezogenen Flügelspitze. Die Vorderflügel haben eine Länge von bis zu 16mm. Die Flügel sind beim Weibchen schmaler und spitzer geformt als beim Männchen. Die Weibchen werden etwas größer als die Männchen. Die Falter halten sich vor allem in Ufernähe stehender oder langsam fließender Gewässer in der Nähe der Schilfzone auf, aber auch auf Feuchtwiesen in Ufernähe. Die Art kommt in Mitteuropa, im südlichen Nordeuropa und in Teilen Osteuropas vor. Sie sind nicht selten, leben aber recht versteckt. Die Flugzeit reicht von Juni bis August. Sie sind nachtaktiv.
Die Raupen entwickeln sich zwischen Juli bis zum Juni des folgenden Jahres. Zum  Überwintern bohren sie sich in die Schilfstengel ein, wo sie sich dann auch verpuppen. Die Raupen minieren in den Stengeln von Schilf und des Wasserschwadens (Glyceria). Da die Pflanzenstengel luftgefüllt sind, können sie dabei auch bis unter die Wasseroberfläche vordringen.

Schäden
Mit ihrer Miniertätigkeit können die Raupen des Schilfzünslers die Schilfzone nachhaltig schädigen. I Kontext mit anderen Umweltfaktoren kann dies zu regelmäßigen führen, so z.B. am Bodensee.


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