Garteneule

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Schwarze Garteneule  Mamestra persicariae  (Familie Eulenfalter)
Die Falter der Schwarzen Garteneule haben bis zu 2,4 cm lange Vorderflügel, einen deutlichen weißen Fleck, den sogenannten Nierenmakel, auf dem dunklen, schwarzen  Hintergrund des Flügels und eine Wellenline, die in gelbe Flecken aufgelöst ist. Lebensraum der Schwarzen Garteneule sind lichte Auwälder, Waldränder, Parks und Gartenanlagen. Sie in ganz Europa verbreitet und häufig; sie kommt in Höhenlage bis zu 1000 m ü.NN vor. Die Falter fliegen zwischen Ende Mai und Ende August, es gibt nur eine Gneeration pro Jahr. Die Eier werden als kleine Pakete oder schnurförmig an den Blättern und Stengeln der Futterpflanzen ihrer Raupen abgelegt. Die Larvalperiode dauert rund 4 Monate, in der Regel von Juli bis Anfang Oktober. Die Raupen sind nachtaktiv. Futterpflanzen der Raupen sind neben anderen krautpflanzen, Weiden, Schlehen und Holunder in den Gärten vor allem Gemüse und auch Himbeeren. Die Schwarze Garteneule überwintert im Puppenstadium im Boden.
Die Schwarze Garteneule wird gelegentlich auch Flohkrauteule genannt.

Schäden
Die Raupen der Schwarzen Garteneule richten meist nur geringe Schäden am Gemüse an.

Maßnahmen
Man sollte zunächst versuchen, die Raupen von den Pflanzen abzulesen. Wird der absehbare Schaden größer ausfallen, so können im Bedarfsfall auch Insektizide eingesetzt werden. Zugelassen sind Mittel mit Pyrethrine und Rapsöl (Raptol und Spruzit Schädlingsfrei der Fa. Neudorff), sowie Acetamiprid (Schädlingfrei Careo der Fa. Scotts Celaflor) als Wirkstoffe.


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