Feldmaus

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Feldmaus Wühlmaus Feldmaus Microtus arvalis (Arvicolinae)
Die Feldmaus ist die häufigste Wühlmausart in Europa. Sie  sieht verwandten Arten wie der Erdmaus sehr ähnlich und ist nur von Experten an Hand der Zahnformel sicher zu bestimmen. Die Feldmaus misst vom Kopf bis zum Schwanzende maximal 17 cm, bleibt aber meist mit einem Gewicht von ungefähr 20 g kleiner. Wie bei alle Wühlmäusen ist der Schwanz deutlich kürzer als der Körper. Die Körpergrundfärbung reicht von gelb-grau bis braun, auf der Bauchseite sind sie heller.

Feldmäuse bevorzugen offenes Gelände, Wiesen, Felder und Rasenflächen. Ihre Gangsysteme liegen dicht unter der Erdoberfläche. Eine unterirdisch angelegte Feldmauskolonie kann viele Quadratmeter einnehmen. In kurzen Abständen werden die Einstiegsöffnungen angelegt. Schneit es, dann werden die Gänge nach oben mit Erde abgedichtet; nach der Schneeschmelze sind dann diese lang laufenden, verzweigten Erdwälle deutlich sichtbar. Oberhalb der Gänge ist die Grasnarbe meist komplett zerstört, da sich die Feldmäuse u.a. von den unterirdischen trieben und Wurzeln ernähren. Wie andere Wühlmausarten verschmähen sie aber auch nicht Pflanzenknollen, Samen und Getreidekörner. Feldmäuse haben eine kurze Generationsfolge und können bis zu siebenmal 10 und mehr Junge zur Welt bringen. Alle drei bis vier Jahre kommt es so zu einer Massenvermehrung. Dann halten sie sich mehr oberhalb als unterhalb der Erde auf und so werden zur willkommenen Beute von Greifvögeln, Füchse und Mardern.

Schäden
Bei Massenvermehrung können Feldmäuse ganze Rasenflächen kahl fressen.

Maßnahmen –>  siehe Wühlmäuse

Bild Quelle
Photo: Dieter TD, Creative Commons License Attr.-Share Alike
9.0 Unported
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Feldmaus_Microtus_arvalis.jpg?uselang=de


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