Schöllkraut

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Schöllkraut Rasenunkraut Das Schöll- oder Schellkraut Chelidonium majus aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) ist ein häufiges Unkraut in Bauerngärten, auf Wegen, an Mauern und Waldrändern. Es wächst vor allem an feuchten, stickstoffreichen Standorten.
Die Blätter sind fiederspaltig, eingebuchtet oder gezähnt. Die Blätter sind meist dünn behaart, die Blattunterseite ist blaugrün, die Oberseite intensiv grün bis graugrün gefärbt. Dank ihrer feinen Behaarung sind die Blätter wasserabstoßend. Die gelben Blüten stehen entweder in lockeren Dolden oder einzeln in den Blattachseln. Die dünne Kapselfrucht kann bis zu 5 cm lang werden. Sie enthält einige wenige schwarze Samen. Die Stängel sind ästig verzweigt und dünn behaart. Die Pflanze enthält einen orangegelben Milchsaft mit einigen Alkaloiden und ist daher giftig. Früher wurde dieser Milchsaft in der Volksmedizin gegen Warzen eingesetzt. Das Gift ist in allen pflanzenteilen enthalten, konzentriert aber im Spätherbst im Wurzelrhizom, welches dann besonders giftig ist.
Das Schöllkraut wird durch Insekten bestäubt, die Samen vor allem durch Ameisen verbreitet.

Schäden
Das das Schöllkraut in allen pflanzenteilen hochgiftig ist, kann es auf Weiden und Futterwiesen zu einem Problem werden. In der Regel meidet das Weidevieh aber diese Pflanze wegen ihres sehr bitteren Geschmacks. Getrocknet im Futterheu verliert es seine toxische Wirkung.

Maßnahmen
Will man das Schöllkraut im Garten beseitigen, dann sollte man dies nicht mit bloßen Händen tun. Denn der austretende Milchsaft ist giftig und kann Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen.

Bild Quelle
Schöllkraut
Foto: Anke Hüper, Public Domain
Quelle: http://de.wikipedia.org


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