Amerikanischer Stachelbeermehltau

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Der Amerikanische Stachelbeermehlltau Spaerotheka mors uvae wird durch einen Schlauchpilz aus der Gruppe der Echten Mehltaupilze verursacht.
Der Amerikanische Mehltau, der Anfang des 20.Jahrhunderts nach Europa verschleppt wurde, befällt nicht nur Stachelbeeren, sondern auch Josta- und Stachelbeeren. Die befallenen Beeren und Blätter überziehen sich mit einem mehlig-weißen Belag, der später braun wird. Die Früchte können nicht reifen und sind unbrauchbar.

Schäden
Die befallenen Triebe sind im Wachstum reduziert und die Erträge gehen in den Folgejahren zurück.

Maßnahmen
Triebspitzen, an denen der Amerikanische Stachelbeermehltaupliz überwintert, müssen abgeschnitten werden. Der Beerenstrauch sollte im Winter um etwa ein Drittel  gekürzt und ausgelichtet werden. Äste mit befallenen Blättern sollte bis ins Holz zurückgeschnitten werden. Die Sträucher sollten nur morgens gegossen werden, damit die Blätter tagsüber abtrocknen können.
Es wird empfohlen, nur resistente Sorten zu pflanzen. Resistent sind die Stachelbeersorten Invicta, Rolanda, Mucurines und Reverta und die Johannisbeersorten Titania und Ometa.
Vorbeugend können zur Stärkung der Widerstandskraft folgende biologischen Präparate ab Mai dreimal alle 14 Tage gespritzt werden: Pilzfrei Fruton (von Spiess-Urania), Neudo-Vital Obst Pilzschutz (von Neudorff) und das Pilzspritzmittel Saprol S (von Scotts-Celaflor). Ein bewährtes Hausmittel ist auch eine Mischung aus Spülmittel,Backpulver und Wasser, das die Benetzbarkeit der Blätter mit Wasser erschwert.
An konventionellen Fungiziden können Bioblatt Mehltaumittel und Neudosan Neu Blattausfrei (beide von Neudorff), sowie Mehltau-frei Kumulus (von Compo) und Netz-Schwefellit WG gespritzt werden.


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