Rostspitzigkeit

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Die Rostspitzigkeit wird durch Pilzbefall an verschiedenen Gräsern ausgelöst. Erreger ist der Pilz Laetisaria fuciformis. Betroffen sind besonders Gräser der Gattung Lolium, Rispengräser Poa pratensis, Rotschwingel Festuca rubra und Gräser der Gattung Agrostis. Die Krankheit ist weltweit verbreitet und ist ein Problem bei Sportrasen und anderen Rasenarten. Der Pilz ist fast das ganze Jahr aktiv, sofern die Temperatur am Boden mindestns 5 Grad Celsius beträgt. Feucht-warmes Mikroklima und ein Mangel an Bodenstickstoff begünstigt die Pilzentwicklung.

Schäden
Die Rostspitzigkeit zeigt sich bald durch ein Pilzmyzel, das rosafarben und watteförmig ist, welches sich dann zu einem geweihartig verzweigten, rostroten Pilzstroma an den Grasspitzen. Befallene Gräser verkleben, sterben aber nicht ab, und der Schaden wird bald durch nachwachsende Gräser verdeckt, sodass eine Bekämpfung nicht notwendig ist.

Maßnahmen
Vorbeugend sollte Staunässe durch einen gut drainierten Rasenuntergrund vermeiden werden. Die Widerstandskraft des Rasens vor der Rostspitzigkeit und anderem Pilzbefall wird durch eine ausgewogene Stickstoffdüngung gestärkt. Der Rasen sollte nicht zu oft und auch nicht zu kurz geschnitten werden, auch das stärkt die Vitalität und Widerstandskraft. Da viele Pilzkrankheiten im Rasenfilz ein optimales Rückzugsgebiet finden, sollte der Rasen im Frühjahr vertikuliert werden, um den Rasenfilz zu dezimieren.


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