Nadelholzspinnmilbe

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Nadelholzspinnmilbe Oligonychus ununguis (Familie Spinnmilben)
Die Nadelholzspinnmilbe, auch Fichtenspinnmilbe genannt, ist nahezu weltweit verbreitet und an Fichten, Tanne, Wacholder, Scheinzypressen und vielen anderen Koniferen zu finden.
Die Weibchen der Nadelholzmilbe sind zwischen 0,3 und 0,4mm groß und grün bis bräunlich gefärbt; die Männchen bleiben mit 0,2mm kleiner. Ab September legen die Weibchen die rötlichen Wintereier an Nadeln und Triebe der Koniferen ab. Dabei werden vor allem Nadelbäumen an warmen, trockenen und lichtarmen Standorten bevorzugt. Diese Eier sind ausgesprochen kälteunempfindlich. Im Frühjahr schlüpfen die Larven. Diese Erstarven haben wie bei allen Spinnmilben nur 6 Beine, sind zuerst rot, später grün gefärbt. Daran schließen sich 2 Nymphenstadien und schließlich die adulten Spinnmilben an. Nymphen und Adulte haben 8 Beine. Alle Entwicklungsstadien sind beweglich und saugen an den Nadeln. Über die gesamte Vegetationsperiode können sich aus den bernsteinfarbenen Sommereiern bis zu 10 Generationen entwickeln.

Schäden
Die von den Nadelholzspinnmilben befallenen Nadeln verlieren ihre Färbung, Die Nadelunterseite ist vom grau-weißen Gespinst der Milben überzogen. Schließlich fallen die geschädigten Nadeln ab. Nachwachsende, neu Nadeln bleiben dann relativ kurz und verfärben sich rot.
Zunächst wird das Innere der Baumkronen befallen, später können sich die Schäden auf den ganzen Baum ausdehnen.

Maßnahmen
Wirksam zur Bekämpfung dieser Spinnmilben sind Mittel auf der Basis von Rapsöl (Naturen Austriebs-Spritzmittel oder Naturen Schädlingsfrei Konzentrat von Scotts-Celaflor), Pyrethrine in Kombination mit Rapsöl (Spruzit Schädlingsfrei und Spruzit Schädlings Spray von Neudorff) und Kaliumsalzen (Neudosan Obst- und Gemüse Schädnlings Frei von Neudorff).


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