Rebenstecher

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Rebenstecher Byctiscus betulae (Familie Rüsselkäfer)
Der Rebenstecher wird maximal 7mm groß. Die Körpergrundfarbe reicht von metallisch grün-blau bis zu rot-violetten Tönen. Rebenstecher leben in lichten Laubwäldern, Parks und Gartenanlagen. Das Weibchen rollt ein Blatt zigarrenförmig zusammen (der Käfer wird deshlab auch gelegentlich Zigarrenwickler  oder -roller genannt) und legt ein Ei hinein. Ein Weibchen kann bis zu 30 solcher Blattwickel zur Eiablage vorbereiten. Findet man jedoch in einem dieser Blattwickel mehr als ein Ei, so stammen diese in der Regel  von mehreren Weibchen.  Wenn das welkende Blatt dann auf die Erde fällt, entwickelt sich die Larve in dieser schützenden Hülle und frisst die Blattreste. Zur Verpuppung graben sie sich in den Boden ein. Die adulten Käfer schlüpfen im Herbst aus der Puppenhülle, bleiben aber oft noch über den Winter im Boden.

Schäden
Rebenstecher gehen auch an die Blätter von Obstbäumen, regelmäßig tauchen sie auch in den Rebgärten auf, wo sie mitunter auch zu größeren Ernteausfällen der Weinpflanzen führen können. Diese Schäden dürfen aber nicht mit der Blattfallkrankheit der Reben  verwechselt werden, die durch den Falschen Mehltau hervorgerufen wird.


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