Erdflöhe

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Erdflöhe (Familie Blattkäfer)
Erdflöhe sind winzig kleinen Blattkäfer. Es gibt viele Arten, die nur schwer zu unterscheiden sind. Die meisten Arten leben von Kohlpflanzen, so dass hier auch die häufigsten Schäden auftreten. Sie werden Erdflöhe genannt, weil sie mit ihren Hinterbeinen bis zu einem Meter hoch springen können. Die Käfer verlassen im Frühjahr ihre Winterquartiere und fressen an den jungen Kohlpflanzen. Die Eier legen sie im Boden ab, dort fressen die geschlüpften Larve die Wurzeln des Kohls, Rettich oder andere Gemüsesorten an. Auch die Puppenruhe verläuft unterirdisch in kleinen Erdhöhen. Die adulten Käfer schlüpfen dann im Herbst.

Schäden
Erdflöhe sind weit verbreitet und treten oft in Massen auf Kohlfeldern und in Gemüseplantagen auf, wo sie erhebliche Schäden bis zum völligen Kahlfraß verursachen können. Erste Anzeichen für einen beginnenden Befall mit Erdflöhen sind kleine, runde Löcher im Blattgewebe.

Maßnahmen
Durch Lockern und Gießen kann man die Käfer, die trocken-warme Erde vorziehen, verscheuchen. Man kann den Boden auch mit Mulch eindecken, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Beim Durchharken des Bodens, springen die Käfer weg und finden dann oft nicht mehr an ihre angestammten Futterplätze zurück. Man kann auch Mischkulturen anlegen: Der Geruch von Spinat vertreibt Erdflöhe, Kresse und Bohnenkraut ziehen sie dagegen. So bleiben die benachbarten Kohlpflanzen weitgehend verschont.


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