Gartenlaubkäfer

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Gartenlaubkäfer Blatthornkäfer Familie Gartenlaubkäfer Pyllopertha horticola (Familie Blatthornkäfer)
Die Deckflügel des Gartenlaubkäfers sind glänzend rotbraun, Brust und Kopf metallisch dunkelgrün. Flanken und Körperunterseite sind mit dichten, hellen Härchen besetzt. Sie sind ca. 9 – 10 mm groß. Sei halten sich vor allem an lichten Waldrändern,
Gartenanlagen und auf Wiesen auf. Sie sind tagaktiv und fressen Blätter von einigen Laubbaumarten, gehen aber an Blüten von Obstbäumen und Rosen (er wird deswegen auch Kleiner Rosenkäfer genannt). Ihre Larven, die Engerlinge, brauchen 1 bis 2 Jahre bis zur Verpuppung. In dieser Zeit leben sie im Boden und fressen vor allem Wurzeln an. Am Ende der Puppenruhe, die etwa 2 Wochen dauert,  schlüpfen die Käfer Ende Mai/Anfang Juni und schwärmen in den warmen Vormittagsstunden. Die Weibchen graben in Rasen- und Wiesenflächen kleine Höhlen in die Erde, in die sie Eier ablegen, aus denen die Engerlinge ab Juli schlüpfen. Bis in den Herbst hinein ernähren sie sich von Graswurzeln. Vor Wintereinbruch ziehen sie sich bis in Tiefen von 20 cm zurück. Sie verpuppen sich dann im nächsten Frühjahr.

Schäden
Massenvorkommen der Engerlinge von Gartenlaubkäfern können ganze Rasenflächen zunichte machen.

Maßnahmen
Die Imagines werden mit Lockstoffen aus natürlichen Pflanzenstoffen in Trichterfallen gelockt. Damit wird vor allem der Bestand kontrolliert und geeignete Maßnahmen können bereits vor einem bevorstehenden Massenauftreten der Käfer vorgenommen werden. Fadenwürmer (Namatoden) der Gattung Heterorhabditis werden als Parasiten gegen die Engerlinge eingesetzt.

Bild Quelle
Photo: H.Krisp, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phyllopertha-horticola-gartenlaubk%C3%A4fer.jpg?uselang=de


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