Weiße Seerose

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Weiße Seerose Wasserpflanzen Weiße Seerose Wasserpflanzen Weiße Seerose Wasserpflanzen Die Weiße Seerose Nymphaea alba ist es neben der Gelben Teichrose und der Glänzenden Seerose eine der auch in Mitteleuropa wild vorkommenden Seerosenarten. Sie ist in deutschen Gewässern weit verbreitet, aber durch die intensive Nutzung von Seen und Flüssen in ihren Beständen gefährdet und steht daher unter Naturschutz. Sie kommt in stehenden und langsam fließenden Gewässer vor, vor allem in Weiher, Seen und Altarmen mit geringeren Wassertiefen (bis zu 3m).

Ihre herzförmigen Schwimmblättern reichen an langen Stielen bis an die Wasseroberfläche. Diese Blätter können einen Durchmesser von 30cm erreichen. Die weißen Blüten haben einen Durchmesser von etwa 12cm. Die Weiße Seerose blüht – in Abhängigkeit von der Wassertemperatur – zwischen Juni und September. Die Blüten haben bis zu 25 weiße, in verschiedenen Ebenen übereinander angeordnete Kronblätter und vier grüne Kelchblätter. Der Wurzelstock der Weißen Seerose ist sehr dick und dient als Überwinterungsorgan, wenn die Seerose die grünen Pflanzenteile während der kalten Jahreszeit einzieht. Damit die Weiße Seerose damit auch im heimischen Garten frostfrei überwintern kann, sollte der Gartenteiche eine Mindestwassertiefe von 90cm haben. Dann bleibt auch der Gewässergrund selbst in strengen Wintern eisfrei.

Die Larven des Seerosenblattkäfers und die Raupen des Wasserschmetterlings fressen große Löcher in die Seerosenblätter, die dann bald absterben und verfaulen. Einzig wirksame Maßnahme ist es dann, die betroffenen Schwimmblätter aus dem Gartenteich zu entfernen, möglichst natürlich mitsamt ihren Fressfeinden. Auf chemische Bekämpfungsmittel sollte man dagegen im Gartenteich grundsätzlich verzichten, das würde vor allem den Fischen schaden.

Eine zweite in Mitteleuropa und Osteuropa wildlebende Seerosenart, die seit einiger Zeit aber nur noch als Unterart der Weißen Seerose geführt wird. Nymphaea alba candida – die Glänzende Seerose. Sie sieht der Weißen Seerose Nymphaea alba sehr ähnlich und ist nur von Fachleuten von dieser zu unterscheiden: So ist der Hauptnerv des Schwimmblattes nach außen zurückgeben, während er bei der Nominatform gerade ist. Die Narbenscheibe der Blüte ist deutlich eingesenkt und 5 bis 7-strahlig, wohingegen sie bei Nymphea alba flach und bis zu 24 Strahlen hat. Außerdem sind die Staubblätter breiter als die Staubbeutel, während sie bei Nymphaea alba schmaler oder höchstens genauso breit sind wie die Staubbeutel. Die Glänzende Seerose blüht zwischen Juli und September. Sie besiedelt eher nährstoffarme Seen und Teiche und ist in Deutschland nur von wenigen Fundorten bekannt. Sie gilt in ihrem Bestand als besonders gefährdet und ist daher wie auch N.alba geschützt.

Eine eine rot-blühende Seerosenart kommt in Skandinavien vor, im Mittelmeergebiet eine weitere weißblühende Seerosenart. Drei weitere wildlebende Arten sind in Europa und dem angrenzenden Teil Asiens verbreitet.

Seit langem werden Hybriden gezüchtet, wobei eine der genannten Arten mit Nymphaea alba eingekreuzt werden, die weniger anfällig und weitaus farbenprächtiger sind als die Wildformen. Diese farbenprächtigen, robusten Seerosen aus Gartenzuchtbetrieben sind der Schmuck jeden Gartenteiches – ausreichende Wassertiefe vorausgesetzt. Es gibt sie in Weiß und Rot und seit einigen Jahren sogar in Blautönen. Für den Miniteich werden Zwergseerosen angeboten.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Nymphaea_alba_in_Duisburg.jpg
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