Straußenfarn – benötigt genügend Platz, um sich ungehindert ausbreiten zu können

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Straußenfarn - benötigt genügend Platz, um sich ungehindert ausbreiten zu können Gräser und Farne Straußenfarn - benötigt genügend Platz, um sich ungehindert ausbreiten zu können Gräser und Farne Der Straußenfarn Matteuccia (früher Onoclea) struthiopteri, auch Strauß- oder Trichterfarn genannt ist einziger Vertreter diese Gattung in Europa. Er kommt im östlichen Mitteleuropa vor; die westliche Verbreitungsgrenze ist der Rhein.

Natürliche Standorte des Straußenfarn sind die Auenwälder entlang von Fließgewässern.

Der Straußenfarn ist mehrjährig und kann bis z u 1,5m hoch werden. Er hat ein kräftiges Rhizom mit langen, unterirdischen Ausläufern. Die unfruchtbaren Farnblätter bilden einen dichten, aufragenden Trichter. Die Blattspreite dieser Farnwedel habe eine hellgrüne Farbe und eine oval-längliche Form mit einer etwas abgesetzten Spitze. Jeweils 30 bis zu 70 Fieder sitzen wechselständig zu beiden Seiten der Blattspindel. Die fertilen, sporentragenden Blätter stehen im Inneren dieses Trichter.

Diese fruchtbaren Blätter sind kürzen als die sterilen, äußeren Farnwedel, sind einfach gefiedert und rollen sich zur Sporenreife wie Straußenfedern ein und werden bräunlich.

Die Sporen werden frühestens im Juni gebildet. Diese Blätter bleiben auch über den Winter stehen. Im Garten gibt man dem Straußenfarn einen halbschattigen Platz mit einem humosen Boden, der mit etwas Torf gemischt wird. Er eignet sich besten für die Randbepflanzung des Gartenteichs. Hier bekommt er durch die Wasserverdunstung von der Teichoberfläche eine höhere Luftfeuchtigkeit als an einem rein trockenen Standort.

Auch als großflächige Unterholzpflanzung sieht er hervorragend aus.

In jedem Fall benötigt er genügend Platz, um sich ungehindert mit Hilfe seiner langen Ausläufer ausbreiten zu können. Man sollte daher zwischen jeder Farnpflanze einen Abstand von etwa 90cm einhalten. Er verträgt kurzfristige Überflutungen des Standortes, aber keine länger anhaltende Staunässe.

Foto:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Metteuccia_struthiopteris0.jpg?uselang=de
Kurt Stueber, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Matteuccia_struthipteris.jpg?uselang=de
Carsten Niehaus, Creative Commons License 2.0 US-amerikanisch Unported


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