Schwadengras – für den kleineren Gartenteich

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Schwadengras - für den kleineren Gartenteich Wasserpflanzen Der Wasser-Schwaden Glyceria maxima (früher aquatica), auch unter dem Namen Großes Schwadengras oder einfach Schwadengras bekannt, ist ein mit bis zu 2 m, aber meist zwischen 40 und 90cm hohes Süßgras, das sich bestens für eine Anpflanzung im Flachwasserbereich des Gartenteiches eignet. Es kommt in weiten Teilen Europas und Asiens und wurde auch in andere Kontinente eingeschleppt.

Es ist auch in Deutschland weit verbreitet, fehlt aber im Alpenvorland und in den Alpen.

Für sein üppiges Wachstum benötigt es nährstoffreiche, schlammige Böden im Uferröhricht von Seen und Weihern, auf den Uferbänken von Bächen und wasserführenden Gräben. Der Wasser-Schwaden ist ein mehrjähriges, winterhartes Gras, das mit Hilfe seiner großen Rhizome im Laufe der Zeit ausgedehnte Kolonien bildet. Es hat viele, nicht blühen de Triebe und starke Halme. Seine Blätter sind unbehaart, die Blattspreiten werden bis zu 60cm lang und bis zu 2cm breit. Der Große Wasserschwaden bildet zwischen Juni und August bis zu 40cm große, ausladende Blütenrispen. Die Blütenfärbung reicht von Grün bis Hellbraun.

Die Rispenäste stehen in lockeren Büscheln.

Die kleinen Blütenähren sind etwa 1 bis 1,2cm lang. Die Spelzen haben keine Grannen. Der Wasser-Schwaden wird in vielen Länder noch als Viehfutter genutzt. In Mitteleuropa wird es als Zierpflanze angeboten, und zwar meist die Kulturform Glyceria maxima Variegata mit grün-gelb gestreiften Blättern. Diese Sorte wird meist nicht höher als 50cm. Man pflanzt sie am besten in die Flachwasserzone des Gartenteichs, optimal ist eine Wassertiefe zwischen 3 und 15cm. Sie wächst aber auch in tieferen Zonen und auf permanent feuchter Erde (z.B. im Sumpfbeet).

Diese Variante triebt nicht so stark aus wie der gewöhnliche Wasserschwaden und bildet keine Kolonien, sodass sie auch für den kleineren Gartenteich in Frage kommt. Da sich die natürliche Stammform Gyceria maxima dagegen über ihr Rhizom sich rasch ausbreitet und zum Wuchern neigt, sollte man vorbeugen und den großen Wasserschwaden in einen Pflanzkorb setzen. Man kann den Wasser-Schwaden durch Teilen des Rhizoms vegetativ vermehren. Die oberirdische Pflanzenteile frieren im Spätherbst zurück, sollten aber erst wie bei Gräser üblich erst im darauffolgenden Frühjahr abgeschnitten werden, bevor die Pflanze wieder austreibt.

Foto:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Liesgras_planten_Glyceria_maxima.jpg?uselang=de
Rasbak, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported


Weitere Kategorien aus unserem Floristik-Online-Shop.

Unsere Produkt Tipps