Schneeweiße Hainsimse dekorativen Blütenstände werden gerne für Trockensträuße verwendet

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Schneeweiße Hainsimse dekorativen Blütenstände werden gerne für Trockensträuße verwendet Gräser und Farne Schneeweiße Hainsimse dekorativen Blütenstände werden gerne für Trockensträuße verwendet Gräser und Farne Die Schneeweiße Hainsimse Luzula nivea, auch einfach Schnee-Hainsimse oder Schnee-Marbel genannt, hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in den östlichen Pyrenäen und dem angrenzenden Ostteil Frankreichs, den südlichen Alpen und auf dem Apennin. Sei besiedelt lichte Gebüsche und Wälder und ist eine der Leitformen des Hainsimsen-Buchen-Waldes.

Diese mehrjährige, immergüne Binsenart wird bis zu 90cm hoch und bildet eine lockere Staude, die sich dank ihrer Ausläufer allmählich rasenartig ausbreitet. Die Stängel stehen meist aufrecht. Die Blätter sind weniger als einen halben Zentimeter breit, aber bis zu 30cm lang. Die Blätter am Rand und dort, wo es in die Blattscheiden münden, bewimpert. Der Blütenstand wird aus einen doldenartig zusammengedrängten Spirre mit aufrecht stehenden Ästen gebildet.

Er wird dabei von einem oder mehreren Tragblätter überragt.

Die Blüten sind relativ groß und stehen bis zu 20 in Gruppen. Die weißen Blütenblätter haben Lanzettform und werden bis zu 6mm lang. Diese Binsenart blüht zwischen Juni und August. Die braune Frucht hat eine Kugelform mit einer kurzen Spitze.

Als Zierpflanze im Garten eignet sich diese Hainsimse für einen schattigen bis halbschattigen Platz im Staudenbeet z.B. am Gehölzrand oder größeren Bäumen, vorzugsweise auf einem frischen, gut dränierten, aber möglichst kalkarmem Lehmboden oder lehmig-sandigem Boden. Dabei lässt es sich – in kleinen Gruppen gepflanzt – am besten mit Farnen und kleinen blühenden Art wie blauen Scilla und bunten Anemonen oder den im Sommer blühenden rosa bis dunkelblau Akeleiarten kombinieren. Eine im Schatten wachsende Ziergrasart, die leuchtend weiß blüht, ist selten, und sie wirkt am eindrucksvollsten vor einem dunklen Hintergrund mit entsprechenden Sträuchern. Der Pflanzabstand sollte zwischen 30 und 40cm betragen.

Die dekorativen Blütenstände werden gerne für Trockensträuße verwendet. Die Blütenstände sollte man ohnehin noch vor der Fruchtreife abschneiden, um eine unkontrollierte Samenausbreitung zu vermeiden. Allerdings dehnt sich diese Binsenart auch bald durch seine Ausläufer zu flächenartigen Rasen aus; daher sollte man für eine räumliche Begrenzung durch Randsteine o.ä. sorgen oder es als Solitärstaude in einen kübel pflanzen. Da diese Hainsimse etwas frostempfindlich ist, sollte man die Halme über den Winter hin stehen lassen und erst im darauffolgenden Frühjahr zurück schneiden.

Man kann die Schneeweiße Hainsime im Gartenfachhandel als kleine getopfte Staude oder auch als Saatgut erwerben. Bei der Aussaat sollte man beachte, dass es dabei um Lichtkeimer handelt, also die Samenkörner nicht mit Erde bedecken, sondern nur leicht an das Bodensubstrat andrücken und feucht halten. Vorher sollet man die Samenkörner inen Tag lang in lauwarmem Wasser quellen lassen. Das Saatgut beginnt aber erst bei Temperaturen zwischen 18 und 20°C Bodentemperatur zu keime, also am besten in einer Saatschale aufziehen und nach der Bewurzelung die jungen Pflänzchen pikieren und etwa 5 in einen Topf pflanzen.

Foto:
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