Krebsschere

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Krebsschere Wasserpflanzen Krebsschere Wasserpflanzen Krebsschere Wasserpflanzen Die Krebsschere Stratiotes aloides, auch Wasser-Aloe genannt, ist in den flachen Seen und Weihern, Gräben und Altarmen der norddeutschen Tiefebene noch häufiger zu finden, in Süddeutschland dagegen ist sie äußerst selten. Charakteristisch für diese Schwimmpflanze sind die trichterförmigen Blattrosetten. Die einzelnen Blätter sind schwertförmig, steif und an den Ränder mit scharfen, zur Blattspitze hin gerichteten Sägezähnen besetzt. Oft sind die Rosetten untergetaucht und nur die Blattspitzen ragen über die Wasseroberfläche hinaus. Diese Blätter können bis zu 50cm lang werden. Die Krebsschere vermehrt sich durch Ausläufer, an deren Enden neu Rosetten gebildet werden, die dann allmählich den Kontakt zur Mutterpflanze bilden und frei schwimmen. Im Spätherbst sinkt die Krebsschere auf den Gewässergrund, wo sie mit den Winterknospen, den sogenannten Turionen, überwintert. Im Frühjahr taucht sei dann wieder an der Oberfläche auf und bildet eine neue Blattrosette, wo sie eine neue Rosette bildet. Die Krebsschere blüht zwischen Mai und September, der Zeitpunkt hängt vor allem von der Wassertemperatur ab. Die Blüten sind zwei bis drei Zentimeter groß und haben 3 weiße Kronblätter mit gelbem Blütengrund und drei grüne Kelchblätter. Die Blüten sind getrenntgeschlechtlich. Die weiblichen Blüten sind einzeln oder zu zweit ohne Stiele auf den Achseln des Hochblattes, der sogenannten Spatha. Mehrere männliche Blüten auf bis zu 10cm langen Stielen ragen dagegen aus einer Spatha hervor. In vielen Gewässer findet man auch nur ein Geschlecht im Schwimmteppich der Krebsscheren. Bei den Froschbissgewächsen allgemein spielt die geschlechtlich Vermehrung über Samen im Vergleich zur vegetativen Vermehrung über Ausläufer und Turionen eine untergeordnete Rolle. Im Gartenteich braucht diese Schwimmpflanze einen windgeschützten und sonnigen Platz in der Freiwasserzone. Man sollte die Krebsschere nur mit wesentlich kleineren Schwimmpflanzen wie Wasserlinsen oder Schwimmfarnen (Salvinia und Azolla). Größere Schwimmpflanzen wie der Froschbiss, deren Ausläufer ebenfalls sehr „raumgreifend“ sind, würden sich sehr bald die Freiwasserzone mit der Krebsschere, Wasserhyazinthen und der Muschelblume streitig machen. Überhaupt sollte man – um einen naturnahen und harmonischen Eindruck zu erzielen – nicht allzu viele Wasserpflanzenarten in einen Gartenteich setzen. Zwei bis drei Schwimmpflanzen unterschiedlicher Größe, je zwei bis drei wurzelnde Wasserpflanzenarten der Tiefenzonen und des Flachwasserbereich reichen völlig aus. Die Krebsschere eignet sich auch gut für einen Platz im mit Fischen besetzten Teich. Die meisten der für den Gartenteich geeignete Fische sind Pflanzenfresser. Die stacheligen und sehr harten Blätter der Krebsschere bleiben aber verschont. Versuche haben ergeben, dass die Krebsschere innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Calcium- und Kalium- Ionen aufnehmen und damit zur Entkalkung des Teichwassers beitragen können
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