Bärlauch

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Bärlauch Kräutergarten Pflanzen Bärlauch Kräutergarten Pflanzen Der Bärlauch Allium ursinum, auch Bären-Lauch genannt ist in den klimatisch gemäßigten Zonen der Buchenwaldregion ganz Europas verbreitet; im Mittelmeerraum kommt er dementsprechend selten vor. Man findet ihn im Schatten von Laubwäldern, an Bachufern entlang in beschatteten Schluchten in der Ebene und den Mittelgebirgen. Das mit Schnittlauch und Knoblauch verwandte Zwiebelgewächs ist mehrjährig und wird zwischen 30 und 50cm hoch. Besonders nach der Blütezeit riecht er intensiv nach Lauch. Der Bärlauch tritt nur an wenigen Stellen massenhaft. Nachdem Bärlauch in Streichkäse, Kräuterquark, Salaten und Saucen ständig an Beliebtheit gewinnt, sollte man die Bestände in der freien Natur schonen und ihn stattdessen selbst im eigenen Garten kultivieren. Im Wald besteht unter Umständen eine Verwechslungsgefahr mit den entfernt ähnlich aussehenden Blättern des Maiglöckchens, welches sehr giftig ist. Der Anbau im eigenen Garten ist recht einfach: Man braucht ein schattiges Plätzchen außerhalb der prallen Mittagszone unter Bäumen oder am Gehölzrand mit einem lockeren, humusreichen Boden. In Gärtnereien bekommt man Zwiebeln oder junge, ein- bis zweiblättrige Pflänzchen aus kultivieten Beständen, die bereits an die Verhältnisse im Garten adaptiert sind.Die weiß bis gelblichen, dünnhäutigen, länglichen Zwiebelchen werden dazu bis auf etwa 1 ½ Zwiebellänge vorsichtig ab März in die Erde gesteckt und bis zum Austrieb mäßig feucht gehalten. Wenige Wochen später treiben 2 bis 3 lang gestielte, grüne Grundblätter aus. Diese Blätter haben eine für den Bärlauch typische, länglich elliptische Form, die allmählich in den Stiel übergeht. Wenig später erscheinen die weißen Blüten. Bis zu zwanzig dieser Blüten bilden eine Scheindolde. Die Fruchtkapsel enthält nur eine geringe Anzahl Samen. Im Herbst zieht der Bärlauch die Blätter ein; im darauffolgenden Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder aus der Zwiebel aus. Bärlauch vermehrt sich über Samen und die Nebenzwiebeln, die sich im Laufe der Entwicklung rund um die Hauptzwiebel bilden. Auf diese Weise bilden sich allmählich dichte Bestände des Bärlauchs. Die Blätter sollte man aber bereist vor der Blütezeit ernten. Die Blätter werden am besten frisch verwertet. Man verwendet sie kleingehackt in Salaten, Saucen, im Gemüse oder in Suppen. Bärlauch ist milder im Geschmack als Knoblauch und verursacht auch nicht den für Knoblauch typischen Mundgeruch. Bärlauch enthält zahlreiche, wertvolle Inhaltsstoffe, darunter Alliin und Allicin, Flavonoide und Prostaglandine. Die Blätter wirken blutstillend, der Tee entkrampfend und entzündungs-hemmend.
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