Alpen-Soldanelle

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Alpen-Soldanelle Steingartenpflanzen Alpen-Soldanelle Steingartenpflanzen Die Alpen-Soldanelle Soldanella alpina, auch Troddelblume, Fransen- oder Alpenglöckchen genannt, hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in den Pyrenäen, in den Alpen und in den Gebirgen des Balkans. Dort kommt sie in Höhenlagen bis auf 3.000m ü. NN vor. Sie besiedelt kalkhaltige Boden auf Bergrasen und schneebedeckten Bergtälern. Soldanella alpina ist eine mehrjährige und immergrüne kleine Staude, die nicht mehr als 15cm in die Höhe wächst. Die Blätter bilden eine grundständige Rosette. Diese Laubblätter sind rund bis nierenförmig und nicht mehr als 3cm im Durchmesser groß. Die Blätter sind dickfleischig und lederartig. Die Blütenstängel stehen aufrecht und haben keine Blätter. Blüten- und Blattstiele sind mit wenigen Drüsen besetzt. Am Ende der Stängel stehen die gestielten, nickenden Blüten. Die Farbe der Blütenkrone ist dunkel-rosa bis bläulich-violett. Zuchtformen für den Steingarten können auch weiß gefärbt sein. Die Blütenkrone ist mehr als 1cm lang und tief geschlitzt. Auch der Blütenkelch ist tief geteilt mit dünnen Zipfeln. Die Alpen-Soldanelle blüht je nach Höhenlage zwischen April und Juli. In den Alpen blüht die Pflanze direkt nach der Schneeschmelze. Sie bevorzugt Stellen, die lange Zeit mit Schnee bedeckt sind. Das schützt im Winter vor tiefen Frösten, weshalb die Alpen-Sodanelle auch nicht sehr kälteresistent ist. Die Alpen-Sodanelle eignet sich für einen halbschattigen Platz im Steingarten oder Alpinum. Volle Sonne verträgt die Staude nur in den kühleren Morgen- oder Abendstunden.Sie benötigt einen humosen Boden, der gut wasserdurchlässig sein sollte und in Abständen mäßig feucht gehalten werden sollte. Der Boden sollte neutral bis schwach alkalisch, also kalkhaltig sein.Dazu wird der Boden bis in die Tiefe gründlich gewässert und dann wieder 3 Tage mit dem Gießen gewartet, bis die Erde völlig getrocknet ist.Während der Ruheperiode in den Wintermonaten sollte die Pflanze nicht mehr gegossen werden.Nach der Blütezeit kann die Staude durch Teilung vegetativ vermehrt werden. Im Frühjahr sollte man die Staude mit etwas Flüssigdünger – dem Gießwasser beigemischt – düngen. Mit dem Anstieg der Frühjahrstemperaturen nimmt auch die Gefahr von Blattlaus- und Pilzbefall zu. Bei sichtbaren Schäden sollte man die Staude mit einem Breitband-Insektizid und einem Fungizid behandeln. Im Gartenfachhandel gibt es verschiedene Zuchtformen mit unterschiedlichen Farbnuancen von blau-violett bis zu weiß in Form von kleinen Stauden zu kaufen.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Soldanella_alpina_250708.jpg?uselang=de-formal
Bernd Haynold, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Soldanella_alpina.jpeg?uselang=de-formal
fr:utilisateur:cptcv, Creative Commons License Attr.-Share Alike 3.0 Unported


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